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PM 2026/34

Wiedereröffnung Kita Zwergenschloss

Nach fast einem Jahr Sanierungszeit öffnet die Kita „Zwergenschloss“ im Ortsteil Herzfelde am 19. Oktober 2026 wieder ihre Türen. Damit kehrt der Kitaalltag in das historische Gebäude zurück.

In den vergangenen Monaten haben Fachfirmen, verschiedene Gewerke und die Fachabteilungen der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin gemeinsam umfangreiche Sanierungsarbeiten umgesetzt. Ziel war es, die Bausubstanz nachhaltig zu sichern und für die Kinder und das pädagogische Personal eine moderne und ansprechende Umgebung zu schaffen.

Auch die Ausstattung der Kita wurde erneuert. Nicht mehr zeitgemäßes oder verschlissenes Mobiliar sowie Spiel- und Bastelmaterialien wurden ersetzt. Bei der Auswahl der neuen Ausstattung wurde das Kita-Team einbezogen und konnte eigene Wünsche und Vorstellungen einbringen.

Bevor die Kinder am 19. Oktober wieder einziehen, wird das sanierte Zwergenschloss am 16. Oktober 2026 von 17 bis 18:30 Uhr offiziell eingeweiht. Gemeinsam mit Kindern, Eltern, den beteiligten Fachfirmen und dem Kitaförderverein wird auf dem Kita-Gelände gefeiert und die sanierte Einrichtung besichtigt.

Auch Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, sich vor Ort ein Bild von den abgeschlossenen Arbeiten zu machen.

Hintergrund:

Seit Oktober 2025 war die Kita Zwergenschloss im Ortsteil Herzfelde wegen umfassender Sanierungsarbeiten geschlossen. Aufgrund der aufsteigenden Feuchtigkeit, u. a. begünstigt durch einen Wasserrohrbruch im vergangenen Herbst, wurde von Ende 2025 bis Anfang 2026 zunächst daran gearbeitet, die Innenwände trocken zu legen. Dafür wurde umlaufend in allen erdberührenden Wänden eine Horizontalsperre mittels Injektionsverfahren eingebracht. Dabei werden in einem Abstand von 10-15 cm kleine Bohrlöcher in das feuchte Mauerwerkt gesetzt und ein Silikatharz injiziert, welches die feinen Kanäle im Stein verstopft und somit das aufsteigende Wasser stoppt. Voraussetzung dafür war die Freilegung aller erdberührenden Wände von Innen. Dabei wurden Putz, Fliesen und Tapeten umfangreich entfernt.

Nach Einbringen der Horizontalsperre und einer langwierigen Trocknungsphase konnten die Innenwände von Grund auf neu verputz und malermäßig instandgesetzt werden. Dabei wurde zunächst eine Dichtschlämme auf die vorher behandelten Wände gebracht und anschließend neu verputzt. Die im Erdgeschoss befindlichen Nass- und Waschräume wurden ebenfalls in die Sanierung miteingeschlossen. Der alte Fliesenspiegel wurde komplett entfernt und mit leicht zu reinigenden HPL-Platten ausgekleidet. Die Sanitäranlagen wurden erneuert und der Wäscheraum überarbeitet. Im weiteren Sanierungsverlauf folgten dabei die Überarbeitung des Treppentürmchens, der darin befindlichen Fenster und Fensterlaibungen, der gesamte Kellerbereich unter der Küche und die Instandsetzung der Stützmauer zum Abfangen der innenliegenden Nottreppe.

Im ersten und zweiten Obergeschoss wurde ebenfalls eine umfassende Sanierung vorgenommen. Gewerke wie Heizung/Sanitär, Fußboden und Maler waren beteiligt. Tapeten, Wände, Türen, Fußböden sowie das Treppenhaus wurden überarbeitet.

Zahlreiche Ausstattungsgegenstände wie Mobiliar und Spiel- und Bastelmaterial wurden aufgrund des Alters, des Zustandes und des nicht mehr zeitgemäßen pädagogischen Nutzens parallel zu den Trockenlegungsarbeiten entsorgt.

Neue, moderne und ansprechende Ausstattungsgegenstände wurden bestellt und zwischenzeitlich geliefert und montiert.

Es sind nur noch kleinere Maßnahmen und Restarbeiten ausstehend, welche aber nicht umzugshindernd sind.