PM 2026/29

Feierliche Verkehrsfreigabe für grundhaft sanierte L 233 in Hennickendorf

Nach etwa zwei Jahren ist es soweit: Die grundhaft erneuerte Berliner Straße im Zuge der Landesstraße L 233 im Ortsteil Hennickendorf der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin (Märkisch-Oderland) wurde heute feierlich für den Verkehr freigegeben. Auf Einladung der Gemeinde eröffnete Bürgermeister Nico Nolte mit Robert Hentschel, Dezernatsleiter Bau Ost des Landesbetriebs Straßenwesen, die ausgebaute Ortsdurchfahrt in Anwesenheit zahlreicher Bürgerinnen und Bürger. Seit Ende August 2026 durfte die Straße bereits von Verkehrsteilnehmenden genutzt werden.

Modern, sicher und funktional: Mit der umfassenden Sanierung der Berliner Straße wurden die Verkehrsverhältnisse in Hennickendorf dauerhaft verbessert und die Straßensubstanz langfristig gesichert. Auf einer Länge von etwa drei Kilometern wurde die Straße grundhaft ausgebaut, die Fahrbahnbreiten und Querneigung optimiert sowie die Entwässerung angepasst. Es wurden Mulden erneuert sowie in mehreren Abschnitten das geschlossene Entwässerungssystem neu hergestellt. Zusätzlich wurden Gehwege modernisiert sowie Nebenanlagen und Zufahrten angepasst. Weiterhin investierte die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin in drei Bushaltestellen, sodass ab dem Fahrplanwechsel 2026 auch das Strandbad, das Gewerbegebiet an der Berliner Straße und CEMEX wieder an einen regelmäßigen ÖPNV angebunden sind. Die Baukosten betragen etwa vier Millionen Euro.

Nico Nolte, Bürgermeister der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin: „Mit der Sanierung der Berliner Straße wurde ein Projekt abgeschlossen, was über viele Jahrzehnte die Menschen in unserem Ortsteil bewegte. Ich bedanke mich bei allen, die sich jahrelang für die Sanierung eingesetzt haben und ich bin optimistisch, dass wir auch den letzten kleinen Lückenschluss des Radwegs noch gemeinsam umgesetzt bekommen. Ein weiterer Dank geht ausdrücklich an alle betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Geduld, die eine solche Baumaßnahme mit sich bringt, aber auch bei den Baufirmen und den Landesbetrieb, die die Maßnahme sehr rücksichtsvoll koordiniert haben.“

 

Robert Hentschel, Dezernatsleiter Bau Ost des Landesbetriebs Straßenwesen: „Dank der starken Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten wir zwei anspruchsvolle Bauvorhaben bündeln und planmäßig verwirklichen. Sie sind eine Investition in die Zukunft und sorgen für sichere und leistungsfähige Straßenverbindungen. Gleichzeitig sind sie eine Investition in die Lebensqualität der Menschen in der Region, deren Alltag sie erleichtern und verbessern.“

Parallel zum Bau der Ortsdurchfahrt wurde der Knotenpunkt der L 233 mit der Bundesstraße B 1 seit August 2024 ausgebaut und leistungsfähiger gestaltet. Eine verkehrsgerechte Anbindung an das Gewerbegebiet wurde geschaffen, ein zusätzlicher Abbiegestreifen und ein Geh-/Radweg gebaut sowie zahlreiche Leitungen neu verlegt. Die Arbeiten konnten bereits im Mai 2026 fertiggestellt werden.

Mit dem Umbau des Knotenpunktes werden weitere vier Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur investiert. Davon trägt das Land Brandenburg rund 1,1 Millionen Euro und die Bundesrepublik Deutschland etwa 2,9 Millionen Euro.

Zu dem ca. 500 Meter langen Lückenschluss des Radwegs ab Ortsausgang Hennickendorf laufen aktuell die letzten Abstimmungen zwischen der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin und dem Landesbetrieb Straßenwesen zu einer Verwaltungsvereinbarung. Der Lückenschluss ist für das Jahr 2027 geplant und soll durch die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin gebaut und vom Land Brandenburg finanziert werden.

 

Anmerkung: Die Pressemitteilung erschien wortgleich als Pressemitteilung vom 11. September 2026 des Landesbetriebs Straßenwesen. Mögliche Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.