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Hennickendorf

Wappen: Hennickendorf

info(at)ruedersdorf.de

 

Der Ortsteil Hennickendorf mit einer Fläche von etwa 10,95 km² wurde vermutlich im 13. Jahrhundert angelegt. Die erste urkundliche Erwähnung als „Hennckendorp" stammt aus dem Jahr 1367. Bis heute stehen die kleinen Häuschen im historischen Dorfkern wie an einer Perlenschnur aufgereiht nebeneinander.

 

Die Besiedlung am Stienitzsee lässt sich jedoch anhand hallstädtischer und bronzezeitlicher Funde bis weit vor die Zeitenwende zurückverfolgen. Der Vorgängerbau unserer heutigen Kirche entstand bereits in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Wehrkirche. Über Jahrhunderte gehörte Hennickendorf zum Kloster Zinna, bevor es um 1550 als Folge der Reformation in die Hände des brandenburgischen Kurfürsten Joachim II. gelangte.

 

Die eher kargen märkischen Böden dienten über Jahrhunderte trotz Abgaben an das Kloster und den Kurfürsten, als Lebensgrundlage.

 

Die dynamische Entwicklung des Ortes nach 1850 ist nur im Zusammenhang mit dem Wirken der Familie Thaer zu verstehen. Albrecht Thaer gilt als Vater der modernen Agrarökonomie, sein Sohn erwarb 1841/42 weite Ackerflächen und die Idee seines Vaters folgend ließ der Landesökonomierat 1859 den Stienitzsee mit den Berliner Gewässern verbinden. Die Absenkung des Wasserspiegels legte umfangreiche Tonvorkommen frei und es entstanden zahlreiche Ziegeleien. Aus dem armen Bauerndorf war eine Industriegemeinde gewachsen.

 

Der Transport per Schiff und die 1896 gegründete Eisenbahnverbindung von Strausberg nach Hennickendorf und Herzfelde belebten die wirtschaftliche Entwicklung.

 

1945 waren die Tonvorkommen erschöpft und die Ziegelproduktion wurde eingestellt.

 

1964 entstand ein neues Wohngebiet in der Plattenbaufertigung. Nach Stlllegung der Kleinbahnstrecke 1967 entstanden auf dem ehemaligen Bahngelände viele Einfamilienhäuser. Mit der Erschließung des Gewerbegebietes „Pappelhain" wurde 1996 auch das „Wohngebiet Herzfelder Weg„ erschlossen und es erfolgte die Grundsteinlegung für die Ausbildungsstätte der Handwerkskammer. Auch in den Jahren danach entstanden neue Wohngebiete, der Ortskern wurde saniert, 1999 wurde das Multikulturelle Zentrum eingeweiht, in dem es viele kulturelle und musikalische Höhepunkte gibt.

 

Der Aussichtsturm auf dem Wachtelberg als Wahrzeichen unserer Gemeinde - erbaut 1938 -eingeweiht 1994, markiert  fast die Teilung zwischen dem großen und Kleinen Stienitzsee und erlaubt einen herrlichen Ausblick zum Berliner Fernsehturm und dem Dampferverkehr auf dem Großen Stienitzsee, der im Jahr 2000 wieder aufgenommen werden konnte, wodurch viele Orte und Städte wieder per Schiff erreichbar sind.

 

1993 wurde in den oberen Räumen des Rathauses das Heimatmuseum eröffnet. Viele Besucher haben die zahlreiche Exponate schon besichtigt oder nahmen an einer thematischen Veranstaltung teil, die jeweils am letzten Sonnabend eines jeden Monats durchgeführt wird.

 

Einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in Hennickendorf leistet traditionell das rege Vereins- und Kulturleben. Traditionell konzentriert sich das Freizeit- und Vereinsleben auf das Sportgelände am Großen Stienitzsee, das Bürgerhaus an der Berliner Straße und den Festplatz an der Ringstraße, wo jährlich am ersten Septemberwochenende die Festtage am Stienitzsee mit tollen Angeboten gefeiert werden. Dazu findet traditionell am Sonnabend der Stienitzseecross statt, der Distanzen zwischen 3 und rund 21km bietet. (weitere Informationen unter www.stienitzseecross.de)

 

Längst hat sich der Ort an Wochenenden zu einem beliebten Ziel von Erholungssuchenden aus dem Berliner Raum gemausert.  



Ortsteilwappen

Hennickendorf führt in seinem Wappen zwei Wellenflanken, wodurch die Lage zwischen zwei Seen symbolisiert werden soll. Das Hauptmotiv bildet der Wachtelturm, der seit langem als Wahrzeichen verstanden wird. Der Name des Bauwerkes hat mit seiner historischen Funktion als Schutz- und Wachturm zu tun.

 


Partnergemeinde
Neuburg am Rhein stellt sich vor:

 

Das ehemalige Schiffer- und Fischerdorf liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze, in der südöstlichen Ecke des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz.

 

Der reizvolle Ort verdankt seine Entstehung der im 11. Jahrhundert gegründeten Zollfeste „Newenburg" (hier wurde das „w" wie ein „u" gesprochen) des Bistums Speyer. Zunächst rechtsrheinisch gelegen geriet der Ort im 16. Jahrhundert durch eine Änderung des Rheinlaufs auf linksrheinisches Territorium, wo es sich noch heute befindet. Hierin erklärt sich auch die besonderen Eigenheiten der Bewohner, wie Dialekt und Konfession. Im Laufe der Jahrhunderte entstand aus der Zollfeste ein Schiffer- und Fischerdorf, das sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Wohngemeinde mit einer intakten Umwelt entwickelt hat.

 

Arbeit findet die Bevölkerung in den benachbarten Wirtschaftszentren Wörth und Karlsruhe. Neuburg zählt ca. 2500 Einwohner. Die rund 30 Vereine und Organisationen zeugen davon, dass hier ein reger Gemeinschaftsgeist vorhanden ist. Besonders hervorzuheben sind die traditionellen Fischerfeste der Angelsportvereine. Die „Original Pfälzer Blasmusikanten" und die „Turner" haben Neuburg über die Grenzen der Region bekannt werden lassen.

 

Der im PAMINA-Rheinpark liegenden Gemeinde steht ein vielfältiges Angebot zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. Hierbei steht im Mittelpunkt das Naherholungsgebiet "Derrück", das mit Familienerholungsstrand, Sportgelände und Tennisanlage ausgestattet ist. 

 

Von der innerhalb der Uferzone des „Großen Altwasser" errichteten Grillhütte kann reger Gebrauch gemacht werden. Die gut ausgeschilderten Rad- und Wanderwege, vor allem auch die Anschlüsse an das „Pamina-Radwander-Netz" ziehen sport- und bewegungsfreudige an. Besuche im liebevoll ausgestatteten Orts- und Schifffahrtsmuseum laden zum verweilen ein. Für das leibliche Wohl sorgen ein Hotel-Restaurant und Dorfgasthäuser mit ihren Fisch- und Pfälzer Spezialitäten.

 

Sind Sie neugierig geworden, so können Sie unter www.neuburg-rhein.de  noch mehr über das idyllisch gelegene Neuburg erfahren.