PM 2026/28

Baustellenführung INTERREG und Naturlehrpfad abgeschlossen

Am Rande der Festtage am Stienitzsee bietet die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin am Samstag, den 12. September 2026, um 13 Uhr eine Baustellenführung auf dem Gelände des ehemaligen Angelvereins „Stienitzquappe“ (Ortsteil Hennickendorf, Ringstraße 11a, 15378 Rüdersdorf bei Berlin) an.

Im Rahmen des Förderprojekts INTERREG VI A wird die Fläche unter dem Projekttitel „Via Marchionis“ umfassend umgestaltet. Aus dem ehemaligen Anglerheim entsteht ein moderner Begegnungspavillon in Form eines zeitgemäßen Funktionsgebäudes. Dieser soll künftig für Veranstaltungen, Versammlungen und Feste genutzt werden können. Im Zuge des Umbaus werden unter anderem große bodentiefe Fenster eingebaut und das Gebäude einschließlich des Daches grundlegend modernisiert. Auch die Sanitäranlagen werden erneuert und an die zukünftige Nutzung angepasst.

Die Außenanlagen werden ebenfalls umfassend umgestaltet. Künftig sollen Besucherinnen und Besucher hier mit Kajaks, Stand-up-Paddleboards und anderen muskelbetriebenen Wasserfahrzeugen auf den Stienitzsee starten können. Ein Sonnendeck, eine Grillecke und Sitzgelegenheiten laden zudem zum Verweilen ein. Der Umbau des Pavillons hat bereits begonnen. Die Arbeiten an den Außenanlagen starten im Herbst dieses Jahres.

Bereits abgeschlossen ist der erste Naturlehrpfad auf dem Wasser. Entlang von 15 Stationen können Interessierte Wissenswertes über die Industriegeschichte und die Natur der Region entdecken.

Der Naturlehrpfad ist in der „Rüdersdorf-bei-Berlin-App“ verfügbar. Die App navigiert Nutzerinnen und Nutzer von Station zu Station. An den einzelnen Punkten können spannende Informationen und Bilder abgerufen oder kurze, informative Audioformate angehört werden. Themen sind beispielsweise das ehemalige Zementwerk, der „König der Lüfte“ sowie zahlreiche weitere Informationen zu Industriegeschichte und Natur.

Der rund acht Kilometer lange Naturlehrpfad startet am Museumspark Rüdersdorf und endet am ehemaligen Anglerheim in Hennickendorf. Bis zum Abschluss des Gesamtprojekts soll die Tour auch in umgekehrter Richtung sowie in polnischer Sprache angeboten werden.