Schlaglöcher

Warum entstehen im Winter Schlaglöcher?

Sowohl über E-Mails als auch über das MAERKER-Portal erreichen uns viele Hinweise bezüglich Schlaglöchern in den Straßen.

Diese entstehen im Winter vermehrt durch eine Kombination aus Feuchtigkeit, Frost-Tau-Wechsel und Verkehrsbelastung. Die Hauptursache ist das sogenannte „Frostaufbruch“-Phänomen. Feuchtigkeit (durch Regen, Schnee oder Schmelzwasser) sickert in feine Risse und Poren des Asphaltbelags. Wenn die Temperaturen unter 0 °C fallen, vergrößert sich das Volumen des Wassers und es dehnt sich um etwa 9–10 % aus.

Bei milderen Temperaturen taut das Eis. Zurück bleiben Hohlräume unter der Fahrbahndecke und eine „aufgeweichte“ Tragschicht. Wiederholen sich diese Temperaturwechsel, werden schließlich Teile des Materials durch „Frostsprengung“ abgetrennt.

Ist die Oberfläche erst einmal aufgebrochen, schreitet der Zerstörungsprozess schnell voran, weil nun noch mehr Wasser eindringen und gefrieren kann. Ein kreisförmig aufgebrochener Straßenbelag vergrößert und vertieft sich im Laufe einiger Tage zu großen Schlaglöchern. Davon betroffen sind vor allem Fahrbahnen, auf denen viele LKW unterwegs sind, denn die Belastung durch eine 10-Tonnen-Achse eines LKW entspricht etwa der von 160.000 PKW-Achsen.

Kurz gesagt: Wasser + Frost + Verkehr = Schlagloch, weshalb sie besonders im Winter und im Frühling auffallen.

Wir nehmen jeden Hinweis auf Schlaglöcher ernst. Unser Bauhof-Team wird diese vorerst notdürftig reparieren, bis witterungsbedingt eine bessere Lösung geschaffen werden kann.