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Panoramatour Kalkbruch

Panoramatour Kalkbruch

 

Start: S-Bahnhof Strausberg

Ende: ZOB/S-Bahnhof Erkner

 

Empfohlene Jahreszeit: Mit geeigneter Kleidung ist die Tour von Frühling bis Spätherbst zu empfehlen.

Hinweis für den Radfahrer: Die Tour führt abschnittsweise über asphaltiere Straße, Sandstraße bzw. Wald- und Wiesenwege mit unterschiedlicher Witterungsabhängiger Qualität. Einige naturbelassene Bereiche sind durch Wurzeln, Steine und ggf. Pfützen schwerer zu befahren.

 

Wegbeschreibung

 

Vom Strausberger Bahnhof folgen Sie dem Wanderweghinweis "Lange Damm Wiesen" und fahren die Hauptstraße (Ernst-Thälmann-Str.) bis zum Bahnübergang. Sie überqueren den Bahnübergang und folgen der Hauptstr. (Hennickendorfer Chaussee). Auf der rechten Seite lädt das "Waldidyll" zu einer kleinen Stärkung ein. Folgen Sie der Hauptstraße bis diese links abbiegt und sich auf der rechten Seite ein gesperrtes Kasernengelände befindet. Sie fahren weiter geradeaus in den Sandweg. Biegen Sie an

einer Waldkreuzung mit einem großen Rasthäuschen links in einen gewundenen Pfad. An der T-Kreuzung folgen Sie der Beschilderung des Heidewanderwegs ( ). Sie fahren am MC Stienitzsee vorbei und gelangen zu einer weiteren T-Kreuzung, an der sie rechts

abbiegen und der Beschilderung des 3-Seen-Radweges ( ) folgen. Nachdem Sie den Berg runtergefahren sind, gelangen sie auf eine Kreuzung, an der Sie links abbiegen. Immer dem Radweg 3 folgend, passieren Sie zwei weitere Rasthäuschen. An der Stelle an der der Weg links abbiegt, müssen Sie weiter geradeaus fahren und folgen der Ausschilderung Tasdorf 1,1 km. Wenn sie Tasdorf erreicht haben fahren Sie rechts in die Hauptstraße (Berliner Straße) bis zur nächsten Ampelkreuzung und biegen links in die Ernst-Thämann-Str ein. Folgen Sie dieser Straße vorbei am Imbiss “Süße Ecke” und dem Postfrachtzentrum bis Sie nach ca 1,5 km linkerhand die Kirche zur heiligen Familie (Backsteinkirche) erreichen, die einen Besuch wert ist. Biegen Sie die zweite Straße nach der Kirche in die Willi-Müller-Straße ab. Wenn die Straße links abbbiegt, fahren Sie weiter geradeaus und überqueren die Bücke "Kumpelsteg". Nach dem Überqueren dieser Brücke gelangen Sie zum Eingang des Museumsparkes. Fahren Sie rechts in die Heinitzstraße, der Beschilderung des 66-Seen-Wanderweg ( ) folgend. Nach ca 300m überqueren Sie einen Parkplatz auf der linken Seite und folgen dem ansteigenden Sandweg bis Sie die Aussicht über den Tagebau genießen können.

 

 

Tipp:

Um einen kleinen Abstecher in den Rüdersdorfer Ortskern zu wagen, folgen Sie dem Sandweg "Grüne Kehle" bis zur Hauptstraße. Gut sichtbar ist der Marktplatz und die Kalkberger Kirche. Auch ein Abstecher zum Kulturhaus “Martin Andersen Nexö” lohnt sich. Wenn Sie der Hauptstraße (Straße der Jugend) linkerhand folgen, können Sie im gemütlichen Restaurant Rose einkehren. Sie fahren durch Rüdersdorf bei Berlin, vorbei am Rathaus der Gemeinde, über die Kalkgrabenbrücke bis zur Abzweigung Reha-Klinik und folgen dann der weiteren Wegbeschreibung ab Ampelkreuzung.

 

Folgen Sie weiter der Ausschilderung des 66-Seen-Wanderweges ( ) den steilen Weg hinauf. Die Anstrengung lohnt sich. Sie fahren anschließend entlang des Tagebaus auf dem gut ausgebauten Wanderweg. An der Weggabelelung können Sie den linken Weg nehmend fast an die Bruchkarte des Tagesbaus treten und die Aussicht über den Tagebau genießen. Auf dem rechten Weg gelangen Sie bei leichtem Gefälle zur Redenstraße mit Kopfsteinpflaster und Straßenbahnschienen. Diese Straße führte ehemals in das Ortszentrum der Gemeinde, die dem Tagebau weichen musste. Biegen Sie link in die 1 Straße ein und folgen dem Weg. Sie gelangen zum Kesselsee mit einer markanten Schwarzfichte. Biegen Sie hinter der Fichte nach rechts in die Rudolf-Breitscheit-Straße. Vorbei an historischen Gebäuden, wie beispielsweise der alten Tapetenfabrik, und dem Fahrradladen M&M gelangen Sie zur Hauptstraße, die Sie an der Ampelkreuzung überqueren. Biegen Sie die nächte Kreuzung nach links in die Brückenstraße. Für eine Stärkungn können Sie in das Restaurant “Bridge Seven” einkehren. Folgen Sie dem Straßenverlauf. Am Ende der Straße biegen Sie nach links in die Marienstraße und folgen dem Straßenverlauf parallel zum Verlauf der Straßenbahn. An der Wendeschleife der Straßenbahn biegen Sie nach rechts in die Wolterdorfer Straße. Hier haben Sie bei Bedarf die Möglichkeit ihr Fahrrad an der Tankstelle mit Luft zu versorgen. Folgen Sie der Wolterdorfer Straße. Am Ende der Straße (kurz hinter der Freizeitoase) fahren Sie geradeaus weiter unter der Autobahnbrücke durch. Die Straße mündet in einen Waldweg, dem Sie weiterhin geradeaus folgen. Mehrer kleine Waldwege gehen vom Hauptweg ab. Bleiben Sie jedoch auf dem Hauptweg. So gelangen Sie zur Wolterdorfer Landstraße. Diese führt an der Poliklinik, dem Krankenhaus und der Klinik am See vorbei nach Woltersdorf. Folgen Sie nun der Beschilderung Strandpromenade/ Fontaneweg nach Erkner um zum ZOB/S-Bahnhof Erkner zu gelangen.

 

Sehenswürdigkeiten am Wegesrand:

Kirche zur heiligen Familie (Backsteinkirche)

 

Die katholische Kirche in der Ernst-Thälmann-Straße wurde 1905 mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeindebewohner im neuromanischen Stil erbaut. Das Glasfenster der Kirche wurde im Krieg beschädigt und anschließend restauriert. Es stellt die Heilige Familie und die Heilige Dreifaltigkeit dar. Die Kirchengemeinde befindet sich außerdem m Besitz einer Kleinorgel.

 

Kirche zur heiligen Familie

Ernst-Thälmann-Straße 37 | 15562 Rüdersdorf

 

Museumspark und Tagebau

Interessante technische und architektonische Denkmale zu verschiedenen Entwicklungsstufen des Kalkbruchs, der Kalkbrennerei und des diesbezüglichen Transportwesens werden im Museumspark Rüdersdorf gezeigt. Man findet hier u.a. mehrere kunstvolle Kanalportale und verschiedene Typen von Kalkbrennöfen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In der Heinitzstraße sind außerdem noch zwei Beamtenwohnhäuser des Königlichen Bergamtes (heute Bergamt) zu sehen. Die Kalksteinbrüche des Tagebaus sind zugleich eine geologische Fundstätte. So konnte z.B. die eiszeitliche Entstehung der norddeutschen Oberflächenformen durch die Entdeckung von Gletscherschrammen durch den schwedischen Geologen Otto Martin Torell 1875 und 1880 in den Rüdersdorfer Kalkbergen nachgewiesen werden. Das berühmteste hier gefundene Fossil ist ein vollständig erhaltenes Skelett eines Nothosauriers. Dieses sowie weitere fossile Funde sind im Museum für Naturkunde in Berlin ausgestellt.

 

Museumspark Rüdersdorf

Heinitzstraße 41 | 15562 Rüdersdorf bei Berlin

Tel.: 033638 - 799797

Öffnungszeiten:

April bis Oktober 10.00 Uhr - 18.00 Uhr | Nov. bis März 10.00 Uhr - 16.00 Uhr

 

Kulturhaus

In der Gemeinde Rüdersdorf erhebt sich weithin sichtbar das monumentale und denkmalgeschützte Kulturhaus „Martin Andersen Nexö“ am Kalkberger Platz. Das 1956 fertiggestellte Bauwerk wird von den Einheimischen liebevoll „Akropolis genannt“. Das tempelartige Gebäude erinnert tatsächlich an Athener Vorbilder. Das Haus wurde als kulturelles Zentrum für die Bergarbeiter Rüdersdorfs errichtet und steht seit 1993 unter Denkmalschutz.

 

Kulturhaus „Martin Andersen Nexö“

Kalkberger Platz 31 | 15562 Rüdersdorf bei Berlin

Tel.: 033638 - 489910

 

Kalkberger Kirche

Das evangelische Gotteshaus wurde von 1869 bis 1873 aus bleigrauem Kalkstein im neugotischen Stil erbaut. Der Architekt des Gebäudes ist Friedrich August Stüler. Die Kirche gilt als Wahrzeichen des Ortes, da der für den Bau verwendete Kalkstein direkt im Ort abgebaut wurde. Die ursprüngliche Ausstattung des Kircheninneren ist bis heute fast vollständig erhalten und besitzt somit einen besonderen historischen Wert. Der Glockenturm wurde 1945 während des Krieges zerstört, an einen Wiederaufbau war vorerst nicht zu denken. Rechtzeitig zu ihrem 100. Geburtstag konnte die reparierte Kirche jedoch wieder eröffnet werden.

 

Kirche Kalkberge

Hans-Striegelski-Straße | 15562 Rüdersdorf bei Berlin

Tel.: 033638 - 48300

 

Rathaus

Das Rathaus mit den angrenzenden Gebäuden, welche heute das CJD (Christliches Jugenddorf Werk) und die IHK Ostbrandenburg beherbergen, waren früher Sitz des Amt und Landsgerichtes sowie der Haftanstalt. Entworfen wurden die zweistöckigen Klinkerbauten von Regierungsbaumeister Paul Gerhard Leithold. Die 1894 bis 1896 gebauten und danach mehrmals erweiterten Gebäude im neobarocken Stil mit Jugendstilelementen wurden in den Jahren 1948 bis 1966 zeitweilig als Poliklinik und Nachtsanatorium genutzt und prägen heute das Ortsbild der Gemeinde. Das seit 1966 unter Denkmal geschützte Haus, ist seit 1968 der Sitz der Gemeinde Rüdersdorf.

 

Rathaus der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin

Hans-Striegelski-Straße 5 | 15562 Rüdersdorf bei Berlin

 

 

Auf dem Weg haben Sie an mehreren Stellen die Möglichkeit für eine kurze Rast. Nachfolgend finden Sie die Adressen der Restaurants und Cafés, die sich in unmittelbarer Nähe zum Radweg befinden.

 

Gasthaus Waldidyll

Öffnungszeiten

Hennickendorfer Chaussee 7 | 15344 Strausberg Mo-Fr 12.00-23.00 Uhr

Tel.: 03341-421101 Mi Ruhetag

Internet: www.gasthaus-waldidyll.de Sa+So 11.30-23.00 Uhr

 

Terassen-Café

Gastronomie in der Freizeitoase

Woltersdorfer Straße 48 | 15562 Rüdersdorf bei Berlin

 

Restaurant Rose

Öffnungszeiten

Gepflegte deutsche Küche Mi+Do 11.30-14.00 Uhr, ab 17.00 Uhr

Straße der Jugend 29 | 15562 Rüdersdorf bei Berlin Fr-So ab 11.30 Uhr

 

Gaststätte Bridge Seven

Öffnungszeiten

Brückenstraße 7 | 15562 Rüdersdorf bei Berlin Mo-Fr 10.00-14.00 Uhr, ab 16.00 Uhr

Internet: www.bridge-seven.de

Sa ab 12.00Uhr

So ab 10.00 Uhr

 

Asiatisches Restaurant "Chau"

Dr.-Wilhelm-Külz-Straße 1 | 15562 Rüdersdorf bei Berlin

Tel.: 033638-62639

 

Freizeit Oase Rüdersdorf

Öffnungszeiten

Woltersdorfer Str. | 15562 Rüdersdorf bei Berlin täglich ab 10 Uhr

 

 
 

GEMEINDE RÜDERSDORF BEI BERLIN

Die Bürgermeisterin

Hans-Striegelski-Straße 5

15562 Rüdersdorf bei Berlin

 

Postadresse:

Postfach 07

15558 Rüdersdorf bei Berlin

Telefon:  +49 33638 85-0
Telefax:   +49 33638 2602
E-Mail:    info(at)ruedersdorf.de

TOURIST-INFO

AM MUSEUMSPARK RÜDERSDORF

Heinitzstraße 9

15562 Rüdersdorf bei Berlin

 

Telefon: +49 33638 799797