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Aus dem Haus

Rüdersdorf, 25.02.2020

INTERREG  Hafenneubau , Herstellung der Uferwiese

 

Im August 2019 erfolgte der erste Spatenstich bei dem INTERREG Projekt Hafenneubau und Herstellung der Uferwiese.
Was heißt INTERREG: Auf der deutschen Seite, Rüdersdorf bei Berlin und auf der polnischen Seite, die Gemeinde Santok. In beiden Orten werden gleichlautende Bauprojekte durchgeführt. Es gab einen Fördermittelbescheid für beide Gemeinden und die gesamte Betreuung und Abrechnung der Maßnahmen bei der Fördermittelstelle erfolgt über die Projektleitung in der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin. Es fanden in dieser Zeit mehrere Projektgespräche zwischen den Mitarbeitern*innen der beiden Gemeinden Rüdersdorf bei Berlin und Santok statt. In beiden Gemeinden wird ein Hafen errichtet. Hier in unserer Gemeinde am Strausberger Mühlenfließ und in der Gemeinde Santok an der Warthe. Durch diese Gewässer sind die Gemeinden verbunden, man könnte sich in das Boot setzen und von hier nach Santok fahren, natürlich dauert dies etwas länger als mit dem Auto.
Die Häfen sind in beiden Gemeinden fertig gebaut und die polnische Gemeinde ist mit Ihrer Baumaßnahme schon zu 90% fertig. Dort soll die Eröffnung am 27.3.2020 stattfinden. In der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin muss noch die Uferwiese mit den neuen Wegen hergestellt werden. Dies gestaltete sich zurzeit etwas schwierig durch die sehr nassen Witterungsbedingungen.
Die Baukosten für beide Baumaßnahmen betragen 2.037.072,36. Davon werden 85% der Kosten durch die Fördermittelstelle gefördert.
In Rüdersdorf bei Berlin sind 9 Anlegestellen für Sportboote entstanden, diese sollen für Tagesnutzer*innen bereitgestellt werden um den Museumspark und andere touristische Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

 

 

Rüdersdorf, 25.02.2020

Bautenstandsbericht - Kurfürstliches Bergschreiberamt Rüdersdorf bei Berlin                            

 

Planungsbüro: baukanzlei BDA Dipl. Arch. Thomas Fiel
Projektkoordinator der Gemeinde: Gordon Fillinger

 

Nach langen, unvorhergesehenen und ungeplanten Rohbau- und Sanierungsarbeiten, vor allem im baukonstruktiven Bereich, nähert sich seit letztem Herbst das Projekt seiner Fertigstellung an.

Weite Bereiche des Erdgeschosses im historisch ältesten Bauteil sind, bis auf Kleinigkeiten fertiggestellt. Diese Flächen sollen zukünftig einer gastronomischen Nutzung zugeführt werden. Dieser Bauteile wurden bis zu ihrer ursprünglichen Bausubstanz zurückgebaut, die vorhandenen Wände und Holzbalkendecke von 1693 wurden freigelegt, und werden somit zu sichtbaren Zeugnissen und damit selbst Teil einer Ausstellung der Baugeschichte des kurfürstlichen Bergamtes.

Die Haustechnik wurde dabei auf den Stand der Technik gebracht, die Räume behindertengerecht erschlossen.

 

Die ehemals dustere, verwinkelte Grundstimmung der Räume im Erdgeschoß, ist einer hellen lichtdurchfluteten, aufgeräumten und ästhetisch minimalisierten Stimmung gewichen. Einbauten und Technik bleiben sichtbar. Der Bezug zu den Außenräumen ist durch die Vergrößerung der Fensteröffnungen gestärkt und erlebbar geworden.

 

 
 

GEMEINDE RÜDERSDORF BEI BERLIN

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