Stand Deponieverfahren

Rüdersdorf bei Berlin, den 08. 04. 2022

Die Firma HKV plant den Bau einer Deponie für mineralische Abfälle in der Mitte der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin, zwischen den Ortsteilen Herzfelde und Hennickendorf. Die Planungsunterlagen lagen vom 4. April bis einschließlich 3. Mai 2022 öffentlich aus.

 

Auf dieser Seite wird regelmäßig über den aktuellen Stand des Verfahrens informiert. Eine Übersicht über den aktuellen Stand finden Sie am Ende der Meldung. 

 

Hintergrund:

  • Es ist beabsichtigt eine ca. 400m lange und rund 40m hohe Deponie für Bauschutt (Deponieklasse DK 0) zwischen den Ortsteilen Herzfelde und Hennickendorf zu errichten (vgl. Seite 71 Antragsunterlagen).
  • Die Deponie wird über ca. 17 Jahre errichtet, hinzu kommt Zeit für die Deponiebasis sowie die Oberflächenabdichtung. (vgl. Seite 26 Antragsunterlagen).
  • Es soll Bauschutt von ca. 5.860.000m³ eingelagert werden. Das entspricht ca. 345.000 Sattelkippern mit einem Ladevolumen von 17m³. (vgl. Seite 26 Antragsunterlagen).
  • Durch Direktanlieferung zur Deponie ist mit einem mittleren Lkw-Verkehr von 80 LKW pro Tag (26t Fahrzeug) und maximal 160 Lkw pro Tag zu rechnen. Dazu kommen noch 20 LKW pro Tag für Materialien, die vorher auf dem Recycling-Standort gebrochen werden müssen. (vgl. Seite 64 Antragsunterlagen).

 

Über die bevorstehende Auslegung informierte die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin bereits vorab in einer Pressemitteilung.