Natur

Weite Waldflächen und ein verzweigtes Gewässersystem umgeben Rüdersdorf und seine Industrie wie ein Collier in Blau und Grün. Östlich trägt die hügelige „Rüdersdorfer Heide" Laubbäume. Im Westen erstreckt sich das üppige  Landschaftsschutzgebiet „Grünheider Seenplatte", nördlich befindet sich eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands, die „Lange Dammwiese - Annatal" bis hin zum Feucht-Biotop der Stienitzquellen, denen der „Stienitzsee" bei Hennickendorf entspringt. Das Mühlenfließ führt zum „Hohlen See", seine Flachwasserzone bedecken Seerosen wie ein riesiger Teppich. Im Frühjahr, zur Blütezeit ein unbeschreiblicher Anblick, der an Claude Monets berühmtes Gemälde „Seerosenteich" denken lässt.

Der Stolpkanal verbindet dieses Blütenparadies mit dem Kalksee, der zum Schwimmen und zu Wassersport einlädt, seine Ufer zum Joggen, Wandern und Radfahren. Auch Entdecker und Naturliebhaber , die an manch einsamen Flecken ungestört Vögel beobachten oder Pflanzen bestimmen können, kommen auf ihre Kosten. „Es ist so still, dass ich sie höre, die tiefe Stille der Natur", stellte schon Theodor Fontane fest.

Nach der Ruhe dann vielleicht wieder laute Geschäftigkeit? Besuche im Museumspark Rüdersdorf und im Tagebau lassen staunen. Vom Wachtelturm aus hat man einen weiten Blick über diese einmalige historische Landschaft. Das Heimatmuseum  Hennickendorf sowie die Heimatstuben Rüdersdorf, Herzfelde und Lichtenow machen mit dem vergangenen Alltag der hier lebenden Menschen bekannt.

Blick über Rüdersdorf

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